Presse

„Ganz besondere Mélange“ (Bremervörder Zeitung)

„Ein wunderbares musikalisches Hocherlebnis konnten die Besucher der zweiten Veranstaltung der Reihe “Musik bei Kerzenschein” in der St.-Liborius-Kirche erleben. Den Organisatoren war es gelungen, das “duo mélange” nach Bremervörde zu holen. Die Musiker Almut Unger und Thomas Laukel begeisterten mit einer wunderbaren „Mélange”, einem gekonnten Gemisch von Klängen der Marimba und der Querflöte. Rund eineinhalb Stunden entführten sie die Zuhörer in eine wundersame Welt voller Töne, Träume und Visionen – melancholisch und warm, leicht und beschwingt, aufreizend und betörend. Die „Mélange” verschiedener Komponisten aus verschiedenen Musikepochen hatte einen ganz besonderen Reiz, der die Zuhörer in seinen Bann zog. Die Zusammenstellung von Werken von Astor Piazzolla, Leonard Bernstein und Paul Hindemith aber auch von Johann Sebastian Bach und Edvard Grieg zeigte eindrücklich, dass sich „alt” und „neu” zu einem sehr gelungenen Zusammenspiel eignen.

Zu den Stücken gaben die Musiker ausführliche Erklärungen, ließen die Zuhörer teilhaben am Entstehungsprozess so manchen Liedes und nahmen auf diese Weise ihr Publikum nicht nur musikalisch mit auf eine ganz besondere Reise ins musikalische Wunderland. Nach der mit „Standing Ovation” bedachten Zugabe von Dimitri Schostakowitsch nahmen sich Almut Unger und Thomas Laukel noch ausreichend Zeit, Fragen zu Musik und Instrument zu beantworten. Alles in allem ein gelungener Konzertabend, der den Besuchern sicherlich in Erinnerung bleiben wird.“

 

„Zauberklänge von Flöte und Marimba“ (Stadtpost Offenbach)

„Einen musikalischen Höhepunkt lieferte das duo mélange aus Leipzig in der Konzertreihe Kirchenkonzerte St. Martin in Dietzenbach. Gleich von den ersten Tönen an sprang der Funke auf die begeisterten Zuhörer über, die einer Musik lauschten, deren Spannung bis zuletzt anhielt. Selten kann ein Duo in einer so gut aufeinander eingespielten Harmonie und Präzision erlebt werden. (…) Im zweiten Teil beherrschten zwei Werke von Leonard Bernstein das Programm. Zunächst die besinnlich schwingende Vertonung des Psalm 23, die in der Interpretation des Duos sogar klarer hervorkam als in der originalen Besetzung, gefolgt von einem mehrsätzigen äußerst rhythmisch schwungvollen Divertimento aus verschiedenen Tanzsätzen. Hier tobten sich in einem Potpourri Melodieansätze aus La Cucaracha, Radetzky-Marsch oder Wiener Walzer fröhlich aus, ergänzt durch ein zusätzliches Instrumentarium aus Trommeln und Perkussionsinstrumente. (…) Nicht enden wollender Applaus!“

 

„Eine interessante klangliche Mischung“ (Maintal Tagesanzeiger)

„Das duo mélange vereinte die feinsinnige Flöte mit der Klangvielfalt des Marimbaphons und verzauberte so manchen Besucher in der Kirche Maintal-Hochstadt. Von Astor Piazzolla erklang zu Beginn das meditativ gehaltene „Ave Maria“. Almut Unger spielte dabei ihren Part mit wunderbarer Nuancierung, feinen Läufen und Sinn für den manchmal sogar transzendenten Impetus der Musik. Ihre formidable Flötenintonation paarte sich schon bei diesem Eingangsstück ideal mit dem sublimen Marimbaspiel von Thomas Laukel. Unger und Laukel haben das duo mélange im Jahr 1998 gemeinsam aus der Taufe gehoben. Da verwundert es natürlich kaum, dass ihr Zusammenspiel von einer bemerkenswerten Homogenität geprägt ist. Erfreulicherweise stellte sich bei dem Konzert aber nie eine Form von möglicherweise lähmender Routine ein, sondern wirkten die Wiedergaben stets frisch, differenziert und mit Blick für die Feinheiten der jeweiligen Komposition. (…) Im Mittelpunkt des zweiten Konzertabschnitts stand die Verbindung von Edvard Griegs „Lyrischen Stücken“ mit der „Elfen-Trilogie“ von Nils Gerhardts. In der Wiedergabe verschmolzen beide Kompositionen quasi miteinander und ergaben ein spannendes Gesamtwerk, das in die Welt der Elfen, Trolle und Zwerge führte. Lyrische und lebhaftere Passagen gingen bruchlos ineinander über, die nordische Melancholie, aber ebenso die mitunter durchbrechende Lebensfreude kamen wunderbar zum Vorschein. Besonders schön stellte Almut Unger den tänzerischen Duktus der schnellen Sätze heraus, während Thomas Laukel wiederum für manchen meditativen Abschnitt sorgte. Dem Duo gelang eine klangliche Symbiose, die an Ausdruckskraft kaum zu übertreffen sein dürfte. Da war die Begeisterung des Publikums die logische Folge.“

 

„Aha-Erlebnisse mit dem duo mélange im Dom“ (Rheinische Post)

„So leicht, so luftig, so hinreißend leuchtend und kapriziös wehte ein überaus feines Klanggewebe durch den Weseler Willibrordi-Dom, dass die zahlreichen Hörer hellauf begeistert waren. Das duo mélange aus Leipzig beglückte am Sonntagabend mit seiner ungewöhnlichen Instrumentenkombination, dem klugen Programm, der unüberhör- und unübersehbaren Einheitlichkeit des Konzertierens. Ein Genuss geboten von musikalischer und musikantischer Eleganz. Ob Originalkompositionen für das Duo oder eigens dafür arrangierte Stücke aus dem großen Fundus internationalen Musikschaffens: in jedem Fall wirkte die reizvolle Verklanglichung wie ein Aha-Erlebnis. Die beiden jungen Musiker brillierten mit fein austarierter Tonerzeugung, dazu mit unprätentiösem Auftreten. Dadurch wurde auch das moderne „Kaleidoscope for flute and percussion“ von Howard J. Buss leicht verständlich. Etwas härter kamen nun die Töne, behielten aber immer ihre ausgewogene Gestalt. Zum Marimbaphon schlug Thomas Laukel bisweilen auch Becken und Klanghölzer an, ohne die helle Flöte zu irritieren. Ein Kaleidoskop zufällig entstehender flirrender Form- und Farbmuster entstand vor dem inneren Auge der Hörer. (…) In Gershwins Suite aus „Porgy and Bess“ einzutauchen wurde geradezu zur Träumerei. Der nun jazzige Rhythmus bewegte auf seine andere Art das Nachempfinden der Liebesworte. (…) Das gläserne feine Gespinst von Debussys „Petite Suite“, ursprünglich für Klavier vierhändig, passte sehr gut zum duo mélange. Die langen Wellen des Bateau, das anregende Miteinander im Cortège, das vornehme Menuett und die fliegenden Füße im Ballett entzückten. Mozarts (Klavier-)Sonate KV 330 bezauberte mit der im Allegro besonders filigran tirilierenden Flöte, den längeren Bögen im sanglichen Andante cantabile und der locker flirrenden Spielmusik des Allegretto. Großer Applaus.“